Glossar

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BYOD (Bring Your Own Device: "Bring dein eigenes Gerät"): Immer mehr Mitarbeiter würden für ihren Arbeitsalltag lieber das eigene (your own) iPhone, iPad oder andere schicke Smartphones und Tablet-Rechner nutzen, als das durch die Firmen-IT zur Verfügung gestellte IT-Equipment. Da ein solches Szenario auf der Kostenseite durchaus für das Unternehmen interessant ist, werden künftig immer mehr IT-Verantwortliche mit dem Auftrag konfrontiert werden, die Machbarkeit der Integration von Geräten der Mitarbeiter in das Firmennetzwerk zu prüfen. Aus Sicht der Systemadministratoren ist BYOD meist jedoch "Horror", da eine solche Integration den Aufwand für Administration und Wahrung der Sicherheit deutlich erhöht. Einige sehen im BOYD-Konzept die Chance, die eigene IT und die entsprechende Strategie einmal grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen.

Grid Computing<ist ein Vorläuferkonzept der Cloud aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wie beim Cloud Computing werden dabei verteilte Ressourcen an Rechenleistung und Speicherkapazitäten nach Bedarf von anderen Ressourcen abgerufen. In den 80ern gab es allerdings noch kein Internet, um auf diese Ressourcen zugreifen zu können.

Die&nbsp;<strong>Hybrid Cloud ist eine Mischform aus Private, Trusted und/oder Public Cloud. Die Daten und Anwendungen teilen sich entsprechend der definierten Richtlinien oder Geschäfts- und IT-Anforderungen auf. Mit dieser Kombination erhalten Unternehmen das Beste aus beiden Welten: Abhängig von der jeweiligen Sicherheitsanforderung werden Anwendungen innerhalb oder außerhalb der Firewall gehalten. So können die Sicherheitsvorgaben erfüllt und gleichzeitig Einsparmöglichkeiten und Skalierungseffekten genutzt werden.

Infrastructure as a Service (IaaS): Hardwarekomponenten (Infrastructure) werden als Service angeboten, wie zum Beispiel Speicherplatz, CPU oder Netze. IaaS basiert dabei stets auf einer virtuellen Architektur und ermöglicht dadurch Flexibilität und Skalierungseffekte.

Platform as a Service (PaaS): Ein PaaS-Provider stellt Software-Entwicklern eine Laufzeit und ggf. Entwicklungsumgebung zur Verfügung, die genutzt werden kann, um Applikationen auf der Plattform zu entwickeln und auszuführen. Vorteilhaft in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass viele Funktionalitäten wie beispielsweise Mandantenfähigkeit, Skalierbarkeit, Zugriffskontrolle und Datenbankzugriffe von der Plattform bereitgestellt werden.

Die Private Cloud ist eine unternehmensspezifische IT-Umgebung mit Nutzung ausschließlich durch das Unternehmen und innerhalb der unternehmenseigenen Firewall. Hier können Regeln individuell definiert und implementiert werden. Eine Private Cloud kann entweder vom Unternehmen selbst oder von einem externen Dienstleister (Managed Private Cloud) betrieben werden. Unternehmen können so die IT-Infrastruktur umfassend optimieren, die IT-Betriebskosten erheblich senken, die Produktivität durch flexiblen Nutzerzugriff steigern und das Vertrauen durch die Einhaltung der Compliance sichern.

Die Public Cloud ist eine öffentliche IT-Umgebung, die verschiedenen Personen und Unternehmen IT-Services bietet: Die in dieser Umgebung vorgehaltenen IT-Systeme werden von unterschiedlichen Kunden genutzt. Alle relevanten Anwendungen befinden sich außerhalb der Unternehmensfirewall. Daher ist die Public Cloud ein ideales Szenario für Unternehmen, die keine eigene IT vorhalten und gleichzeitig Kosten sparen möchten. Mit einer Public Cloud Computing-Plattform können Unternehmen beispielsweise einen kompletten Arbeitsplatz aus der Cloud beziehen. Anwendungen, Inhalte und Services erreichen den Nutzer über alle gängigen Endgeräte.

Im Falle von Security on Demand beziehen Anwender ausschließlich Sicherheitsfunktionen aus der Cloud, etwa zum Schutz der hauseigenen IT. Firewalls, die neusten Virendefinitionen für Intrusion Detection und andere Schutzmechanismen werden dann von einer Drittfirma gewartet und auf dem neusten Stand gehalten. Geliefert wird permanent über das Internet.

Software as a Service (SaaS): In diese Kategorie fällt das Angebot von Anwendungen aller Art über ein Mietmodell. Das können E-Mail-Lösungen, Finanzbuchhaltungsprogramme, CRM-Systeme oder Kollaborationssysteme sein.

Storage as a Service (Storage aaS):Das Ablegen von Daten in der Rechnerwolke. Wird mittlerweile von praktisch allen Speicherspezialisten angeboten, da diese in den vergangenen Jahren bereits viel Vorarbeit in Sachen Virtualisierung geleistet haben.