Sieben Tipps für Cloud-Reseller

30. Jul. 2010

Für Reseller wird das Geschäft der Zukunft darin bestehen, sich als Dienstevermittler zwischen großen Cloud-Anbietern und Endkunden zu positionieren. Auf sieben Aspekte sollten sie dabei achten, hat Dr. Carlo Velten, Berater der Experton Group, in der IDG-Publikation „Channelpartner“, ausgeführt.

Erstens ist es Aufgabe des Dienstleisters, den Kunden eine übergreifende Vision, eine Strategie und einen Plan für seine künftige IT-Landschaft zu vermitteln. Zweitens müssen die Dienstleister bei den Grundlagen beachten, dass ihre Clouds agil, kostengünstig, hochverfügbar, leistungsfähig und skalierbar sein müssen, wobei aber von Anwendern selbst entwickelte Anwendungen Probleme bereiten können. Drittens muss der Dienstleister sein Cloud-Angebot so variabel ausrichten, dass der Anwender es nach zeitlich wechselndem Bedarf in seine eigene Umgebung integrieren kann. Die Nutzer sollten viertens die Möglichkeit haben, sich selbst mit Applikationen oder gewünschten Prozessen zu bedienen und dabei sofort  einen kompletten Überblick über die Kosten bekommen.

Fünftens müssen Provider Datenschutz und Sicherheit auf Applikations-, Datenbank-, Netzwerk- und Datensatzebene gewährleisten sowie dabei die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Sechstens benötigt der  Anbieter in einem erheblichen Umfang Tools, um alle Komponenten des Cloud-Angebots zu überwachen und zu steuern sowie die Service-Level-Agreements einzuhalten. Siebtens sollte ein Cloud-Anbieter seine Leistungen nie als Produkt, sondern immer als Service vertreiben, von dem ein Kunde nur so viel bezahlt, wie er in Anspruch nimmt. Mit diesen Tipps sind die Service-Provider schon recht gut für die künftigen Herausforderungen aufgestellt.

Im vollen Umfang finden Sie die Tipps von Dr. Velten hier.

Ludger Schmitz, freiberuflicher Journalist in München.

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